Containerbegasung

Im Umgang mit giftigen Chemikalien sind selbstverständlich besondere Schutzmaßnahmen nötig. Spezielle Untersuchungen müssen durchgeführt werden, um gesundheitliche Risiken bei der Schädlingsbekämpfung zu vermeiden. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema.

Gesundheitsschutz bei der Schädlingsbekämpfung in Containerhäfen

Im Rahmen einer Schädlingsbekämpfung wird bei der Containerbegasung ein Raum mit giftigem Gas geflutet. Hier schreibt der Gesetzgeber nach der Gefahrstoffverordnung bestimmte Sicherheitsmaßnahmen vor, die beim beruflichen Umgang mit giftigen Gasen einzuhalten sind.

Beschäftigte, die solche Containerbegasungen von Containern durchführen, benötigen nach einschlägigen Vorschriften eine arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung zur Durchführung solcher Tätigkeiten in Containerhäfen. Werden Containerbegasungen durchgeführt, wird eine arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung nach den technischen Regeln für Gefahrstoffe kurz TRGS 512 bzw. 513 und dem Anhang IV der Gefahrstoffverordnung gefordert.

Zum Untersuchungsumfang können folgende Untersuchungen gehören: ärztliche Untersuchung, Urintest, Blutuntersuchung, Sehtest, Hörtest, Lungenfunktion, EKG ggf. Belastungs-EKG und eine Riechprobe. Zur Blutentnahme brauchen Sie nicht nüchtern sein. Für das Belastungs-EKG sollten Sie in lässiger Kleidung kommen und Sportschuhe mitbringen.

Da diese arbeitsmedizinische Untersuchung als Eignungsuntersuchung im Rahmen von Begasungen alle fünf Jahre vorgeschrieben ist, können Sie diese Untersuchung gerne bei uns machen.