Grundlagen

Vorbeugen ist besser als Reagieren. Dieser Grundsatz gilt auch in der Arbeitsmedizin. Auf dieser Seite möchten wir Sie kurz mit einigen grundsätzlichen Regelungen des deutschen Arbeitsschutzes vertraut machen.

Arbeitgeberpflichten im gesundheitlichen Arbeitsschutz

Die Rechtsgrundlagen des deutschen Arbeitsschutzes sind das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG), die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung Vorschrift 1 und 2 (DUGV V 1 und 2), die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) und berufsgenossenschaftliche Regelungen. Die Arbeitsmedizinische Vorsorge ist neben der Eignungsuntersuchung und der Einstellungsuntersuchung ein wesentlicher Teil eines langfristig angelegten Gesundheitsschutzes im Unternehmen. Die Regelungen der arbeitsmedizinischen Vorsorge müssen Unternehmen umsetzen und deren Einhaltung überwachen. Hierzu gehört die Pflicht des Arbeitgebers, seinen Beschäftigten eine arbeitsmedizinische Vorsorgeberatung bzw. -untersuchung bei gefährlichen oder gesundheitsbelastenden Tätigkeiten im Sinne dieser Verordnung zu ermöglichen. Ziel dieser arbeitsmedizinischen Vorsorge ist stets ein frühzeitiges und damit rechtzeitiges Erkennen und Beraten bei Gesundheitsveränderungen, um Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Erkrankungen bzw Ausfällen vorzubeugen.

Um Ihnen die Umsetzung der Arbeitsmedizinische Vorsorge und anderer Rechtsgrundlagen zu erleichtern, erläutern wir Ihnen gerne, welche Pflichten Sie als Arbeitgeber haben und welche Maßnahmen zum betrieblichen Gesundheitsschutz in Ihrem Unternehmen umzusetzen und einzuhalten sind. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung!